Rotes-Sofa

Buchverfilmung: „Hannas schlafende Hunde“

Elisabeth Escher: Vom Buch zum Film

Heute freue ich mich, meine Autorenkollegin Elisabeth Escher begrüßen zu dürfen. Sie lebt in der Mozartstadt Salzburg, 2006 wurde ihr der Christine-Busta-Lyrikpreis verliehen. Ihr erster Roman „Bienengift“ erschien 1999, es folgten der Lyrikband „Herz im Mond“, die frivole Kriminalgeschichte „Ein Herz für Hercules“, der Lyrikband „Soviel Liebe auf Papier“ und der Gedichtband „worte wege gehen“.Es folgten 2012 der Lyrikband „die gestrigen galgen ins heute gestellt“, 2013 das Märchenbuch für Kinder und Erwachsene „Das Leben ist schön und andere Märchen“. 2013 wurde sie Preisträgerin beim XVI. Gedichtwettbewerb deutschsprachiger Gedichte.

Ihr 2010 erschienener Roman „Hannas schlafende Hunde“ wurde gerade mit Hannelore Elsner in der Hauptrolle verfilmt, was ich so aufregend finde, dass ich ihr dazu sowie zu einigen anderen „haarigen Themen“ einige Fragen stelle.

H. B.: Elisabeth, danke dass Du heute zu Gast im Haar-Bazaar bist. Jedem, der Dich das erste Mal sieht, fallen als erstes Deine langen, blonden Haare auf. Welche Pflegetipps hast Du für uns?

E. E.: Mit den Haaren habe ich etwas Glück, so wie anscheinend du auch, liebe Valeska. Es sind genug davon da und sie sind ziemlich robust. Dennoch verwende ich nach jeder Haarwäsche eine Pflegespülung, einmal in der Woche eine nährende Haarmaske, und in die Haarspitzen kommt regelmäßig ein hochwertiges Haaröl, darauf schwöre ich. Und im Sommer, speziell am Strand, kommt auch ein UV-Schutz auf die Haare.

Elisabeth Escher Autorin Salzburg Bild: SN/Heinz Bayer

H. B.:Hannas schlafende Hunde“ ist ja ein autobiografischer Roman. Hattest Du Dir während des Schreibprozesses schon vorgestellt, Deine Geschichte eines Tages auf der Kinoleinwand zu sehen? Und sehen die Filmcharaktere  tatsächlich so aus wie im wahren Leben?

E. E.: Ehrlich gesagt, ja, denn ich habe selbst beim  Schreiben schon immer die entsprechenden Bilder im Kopf gehabt. Und auch viele LeserInnen haben mir erzählt, dass sie während der Lektüre meines Romans regelrecht einen Film vor ihrem geistigen Auge ablaufen sahen. Als mir Andreas Gruber dann tatsächlich mitteilte, dass er den Roman so außergewöhnlich fände, dass er ihn unbedingt verfilmen möchte, habe ich mich natürlich sehr gefreut. Mehr noch, als ich von der prominenten Besetzung (Hannelore Elsner, Franziska Weisz, Nike Seitz, Michaela Rosen u.v.m.) erfahren habe. Und auch die Filmmusik (von Gert Wilden) ist großartig. Die Filmcharaktere haben übrigens eine verblüffende Ähnlichkeit mit denen des realen Lebens.

Regisseur

Elisabeth Escher mit dem Regisseur Andreas Gruber

H. B.: Hannelore Elsner spielt Ruth, die jüdische, in der Nazizeit erblindete Großmutter von Hanna. Mit grauen Haaren ist sie ja erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Warst Du bei den Dreharbeiten dabei und wie viel Mühe wurde auf die Frisuren der Schauspieler gelegt?

E. E.: Ja, ich durfte zwei Tage lang bei den Dreharbeiten nicht nur dabei sein, sondern mir wurde auch eine kleine Komparsenrolle zugeteilt und somit hatte ich die Möglichkeit, die Dreharbeiten hautnah mitzuerleben und auch die SchauspielerInnen und die gesamte Filmcrew persönlich kennenzulernen. Ein einzigartiges Erlebnis! Hannelore Elsner ist natürlich wunderbar, und wirklich beeindruckt hat mich auch Nike Seitz, die das Mädchen Hanna so großartig darstellt.

Natürlich wurde alles (Kleidung, Schminke, Frisur) ganz authentisch den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts nachgestellt, allein für mich, eine „Nur-Komparsin“, dauerte Maske und Frisur eine geschlagene Stunde. Das Ergebnis sieht man auf den Szenenfotos (und dann im Film).

Szenefoto Hanna Küche kino.de

Die 1960-er Jahre perfekt in Szene gesetzt: Dreharbeiten mit Hannelore Elsner als Ruth,

die jüdische, in der Nazizeit erblindete Großmutter von Hanna.

 

H. B. Diesmal gibt es ausnahmsweise noch eine vierte Frage: Wann kommt der Film in die Kinos und wo findet die Premiere statt?

E. E.: Es wird mindestens zwei Premieren geben: eine in München, denn der Innendreh fand ja in den Bavaria-Filmstudios in München statt. Und eine zweite Premiere wird es in Österreich geben, in Linz oder in Wien. Das wird noch im kommenden Winter sein. Gleich darauf wird der Film in die Kinos kommen und danach ins Fernsehen.

Hunde_Cover

http://www.amazon.de/Hannas-schlafende-Hunde-Elisabeth-Escher/dp/3902606436/ref=sr_1_sc_1?ie=UTF8&qid=1446497604&sr=8-1-spell&keywords=Hannahs+schlafende+Hunde

 

Danke, liebe Elisabeth, dass Du uns quasi an den Dreharbeiten hast teilnehmen lassen. Mehr Informationen gibt es hier:

http://www.elisabethescher.at

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/inhalt/film-und-serie/hannas-schlafende-hunde-hannelore-elsner-film-100.html

 

 

Hanna Szenefoto

Categories: Haar-Tipps, Interview, Pflege

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *